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Nibiru PANSPERMIA

Noise Metal, Argonauta/Cargo (4 Songs / VÖ: 13.11.)

5/ 7
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Aus der Kategorie „Musik im weiteren Sinne“: Nibiru präsentieren auf ­PANSPERMIA einen dichten Sound-Teppich aus Noise, Geschrei und Gitarrenquietschen, der herkömmlichen Song-Strukturen trotzt und neben dem man Oranssi Pazuzu fast als Easy Listening bezeichnen kann. Doch die Platte ist nicht willkürlich arrangiert: Ausgedehnte Feedback-Orgien und die über weite Strecken vorherrschende Strukturlosigkeit setzen spärlich gesäte musikalische Elemente dermaßen gekonnt in Szene, dass Banales wie das Einsetzen eines Schlagzeugs zum musikalischen Höhepunkt avanciert (‘Alkaest’).

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Nibiru wissen, dass sich die Wirkung von Musik aus Kontrasten speist, und treiben dieses Prinzip zum Äußersten. Dass man damit nur eine sehr begrenzte Menge Fans erreicht – geschenkt. Rein musikalisch betrachtet ist die Platte jedenfalls super spannend und hat allein deshalb schon ihre Berechtigung, weil die Grenzen zwischen Krach und Musik auch 2020 noch nicht gänzlich ausgelotet sind.

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

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