Seit 2001 gibt es von Hatesphere mindestens alle zwei Jahre gehörig auf die Fresse. So auch 2015. Dem Titel zum Trotz ist auf NEW HELL alles beim -Alten: Dänemarks Profialkoholvernichter werfen ihr Publikum auf höchster Stufe in den Thrash-Häcksler und plätten die Überreste mit fetten Dampfwalzen-Grooves.
Nach acht Vorgängern grüßt das Murmeltier regel-mäßig, von Altersmilde fehlt in Trümmerorgien der Sorte ‘Lines Crossed, Lives Lost’, ‘Your Sad Existence’ oder ‘Human Cesspool’ allerdings jede Spur. Besonders aufhorchen lassen Hatesphere – auch das ist keine Neuerung –, wenn sie den Raketenschub deaktivieren und ihre rohen -Aggressionen in mittlerer Geschwindigkeit verteilen. Wenngleich die Veteranen um Peter „Pepe“ Lyse Hansen in diesem Leben wohl keine Hit-Maschine mehr werden dürften (was sie ohnehin nicht beabsichtigen), walken wuchtige Schwinger wie ‘The -Longest Haul’, das Titelstück, das mit schwarzen Schattierungen und Heavy-Soli aufgepumpte ‘Head On A Spike’ und das schwedisch -akzentuierte ‘Master Of Betrayal’ die Magen-grube kräftig durch.
Am Ende hinterlassen -Hatesphere eine Riege roter Visagen. Ein Sieg durch K.O. bleibt aufgrund ihrer „More of the same“-Devise allerdings erneut aus.
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