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Poppy EMPTY HANDS

Metalcore , Sumerian (13 Songs / VÖ: 23.1.)

4.5/ 7
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Ist sie nun das amerikanische Metalcore-Pendant zur Rock-Hoffnung Yungblud, oder doch nur eine Modeerscheinung? Moriah Rose Pereira oder, wie wir sie besser kennen, Poppy ist spätestens nach ihrem Auftritt bei Jimmy Kimmel mit Knocked Loose, ihren Featuretracks mit Amy Lee, Courtney LaPlante und Co. sowie ihren Supportshows für Bad Omens, Babymetal oder Linkin Park zum festen Bestandteil der modernen Metal-Szene geworden. Wobei sich lange die Frage stellte, welchen Part dabei eigentlich ihre Musik einnimmt … Ist das wirklich Metal, was Poppy von sich gibt? Eine Antwort darauf liefert uns EMPTY HANDS. Wie eine progressive Sterne­köchin fusioniert die Amerikanerin ­Metal-, Industrial-, Metal- und Hardcore-, Electro- und Synth-Pop-Anteile, was das Zeug hält. Auch bei ihren Vocals experimentiert sie mit verschiedenen Stilen: mal hypnotisiert sie mit ihrer markanten maschinellen Mädchenstimme (‘Public Domain’, ‘Blink’), in Core-artigeren ­Nummern wird entsprechend gescreamt (‘Bruised Sky’, ‘Eat The Hate’, ‘Empty Hands’), und für hymnische Refrains sorgt ihr zarter und berührender Klargesang (‘Unravel’, ‘Time Will Tell’). Poppys Entwicklung vom YouTube-Star zum Pop-Sternchen und nun zum Modern Metal-It-Girl scheint in vollem Gange, und auch wenn der Breakdown-Anteil auf EMPTY HANDS deutlich zugenommen hat, noch nicht ganz abgeschlossen. Aber, sind wir ehrlich: Bei einer Künstlerin, deren Daseinsberechtigung vor allem auf ihrer Unberechenbarkeit fußt, sollte das auch so bleiben.

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