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Pretty Maids UNDRESS YOUR MADNESS

Heavy Rock, Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 8.11.)

5/ 7
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Bestimmte zuletzt die Hiobsbotschaft von Ronnie Atkins’ Lungenkrebserkrankung die Berichterstattung über die dänische Hard Rock-Institution, muss man bei aller gesundheitlichen Sorge um den Sänger positiv nach vorne blicken und von den gewiss schlechten Nachrichten nicht die guten überschatten lassen: UNDRESS YOUR MADNESS, das 16. Studioalbum, das Atkins und Gründungsgitarrist sowie Kompositionspartner Ken Hammer unter der Pretty Maids-Flagge herausbringen, ist nämlich ein gewohnt gelungenes Heavy Rock-Album geworden, welches sich weder zu routiniert geriert noch auf Vergangenheitslorbeeren auszuruhen gedenkt.

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Der majestätischen Maßarbeit des Vorgängers KINGMAKER (2016) mit einer erneuten und erprobten Jacob Hansen-Produktionsstrahlkraft in nichts nachstehend, bleiben Pretty Maids auch im erhöhten Alter holde Hard-Rocker, die ihr melodisches Handwerk verstehen (‘Will You Still Kiss Me (If I See You In Heaven)’ muss sich weder vor Desmond Childs Hook-Verständnis noch vor Jim Steinmans Klammer-Song-Titelfetisch verstecken). Ebenso zeigt sich die Band moderneren Melodic Rock-Färbungen der Marke Sixx:A.M. nicht abgeneigt (‘Runaway World’) oder demonstriert, dass sie auch deutlich beherzter brüllend und böser riffend zur Sache gehen kann (‘If You Want Peace (Prepare For War)’, ‘Slavedriver’). Gute Platte und gute Besserung.

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Galerie: Wardruna, Wuppertal, Historische Stadthalle

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