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Pridian VENETIAN DARK

Metalcore , Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 16.5.) 

5/ 7
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Dass Pridian nicht neu im Game sind, hört man sofort. Schon unter ihrem früheren Namen Æøns machten sie mit THE ROTTEN UNKNOWN 2021 auf sich aufmerksam – und wurden prompt für den „Metal Album Of The Year“-Award bei den „Estonian Music Awards“ nominiert. Die estnische Formation legt nun mit ­VENETIAN DARK ein erneutes Debüt vor, das nicht bloß auf Lautstärke setzt, sondern auf Substanz. Wo andere Metalcore-Acts Dauerfeuer und Dauerwucht priorisieren, überzeugen Pridian mit Struktur, Atmosphäre und einem feinen Gespür für Dynamik, und das bemerkenswert souverän. Jeder Song auf der neuen Scheibe vereint zwei gegensätzliche Pole: rohe Aggression und fließende Offenheit. Tief gestimmte Gitarren und zerstörerische Shouts treffen auf flächige Synthies, klare Gesangs­linien und melodische Hooks. Doch statt bloßem Kontrast entsteht ein stimmiges Zusammenspiel. Jeder Track wirkt wie ein kontrolliertes Wechselspiel aus Härte und Ruhe, Eskalation und Zurückhaltung.

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Auch klanglich ist das Album ein Statement: fett produziert, technisch präzise, dabei immer differenziert und nie über­laden. Highlights des Werks sind unter anderem das gnadenlos treibende ‘Out For Blood’, das atmosphärisch aufgeladene ‘Ruin’ oder das düster-groovende ‘Endless’. Pridian beweisen damit, dass sie eine Band sind, die man nicht nur im Auge behalten, sondern auch vor allem ganz laut im Ohr haben sollte.

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Poison: Bret Michaels reagiert auf Rikki Rocketts Vorwürfe

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