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Profane Elegy HEREZJARCHA

Black Metal, Eigenvertrieb (8 Songs / VÖ: 30.1.)

4/ 7
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Trotz des polnischen Albumtitels (Heresiarch, also der Gründer einer ketzerischen Lehre) stammt das Duo Profane Elegy aus den USA – und zeigt Einflüsse, die weder typisch für US-Black Metal sind noch irgendwas mit Mgła zu tun haben. Stattdessen bedienen sie sich breitgefächert aus Black, Death und Doom, mit aus­ladenden, manchmal ausufernden ­Arrangements, teils mit Klargesang und extrem melodisch (‘And Then We Are Gone’), meist aber mit Fuß auf dem Gaspedal und Geifer im Mundwinkel. Das Ganze erinnert mich an ihre ebenfalls Fremdsprachen nicht abgeneigten Landsleute Krigsgrav: Im Kern ist es melodischer Black Metal, aber ohne jede Orthodoxie. Stattdessen verballern sie gute bis passable Ideen im Sekundentakt, was immer wieder zu kurzen Kopfkratzmomenten führt (etwa bei der seltsamen Gesangseinlage in ‘The Accuser’), und die Songs sind immer leicht überfrachtet. Auch die grelle, sehr moderne Produktion kann, aber muss man nicht mögen. Trotzdem vier Punkte, weil es viel zu entdecken gibt.

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