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Psycroptic DIVINE COUNCIL

Death Metal, Prosthetic/Cargo (9 Songs / VÖ: 5.8.)

5.5/ 7
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War Schlagzeuger Dave Haley gerade erst mit seiner zweiten Band Werewolves hier vertreten, meldet sich der Australier nun mit seiner Haupt-Band Psycroptic zurück. Die bleibt sich treu und spielt eine Death Metal-Basis mit ebenso thrashigen wie progressiven und atmosphärischen Einschüben. Dabei ist die besondere Kunst von Psycroptic, ihre Songs stets nachvollziehbar zu gestalten. Allen Kabinettstückchen zum Trotz wirken Songs wie ‘This Shadowed World’ durchdacht, kompakt und auf den Punkt gebracht. Dabei ist das genannte Beispiel eher in höheren Temporegionen angesiedelt – oft genug tummeln sich die Australier auch im Doublebass-geschwängerten Midtempo, was die Songs mit ihrem signifikant-modernen Gitarren-Sound noch wuchtiger und „rollender“ wirken lässt (zum Beispiel im folgenden ‘Enslavement’ mit seinem rhythmisch-maschinellen Unterton) – wer hier nicht headbangen muss, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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Und selbst bei zackigen Tempi (‘Ashes Of Our Empire’) lässt es sich Haley nicht nehmen, noch ein paar triolische Bassdrum-Schläge unterzubringen. Hier schließt sich der geschilderte Kreis auf DIVINE COUNCIL: Die größte Tugend von Psycroptic ist es, ihre Songs stets dynamisch zu gestalten, sodass der geneigte Hörer gar nicht erst auf die Idee kommt, sich gemütlich im Ohrensessel zurückzulehnen.

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