Kritik zu Red Harvest THE RED LINE ARCHIVES Review

Red Harvest THE RED LINE ARCHIVES Review

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„Something new, something old, something borrowed, something cold“ steckt, so die Band, auf dieser Compilation, die keine Greatest-Hits-Sammlung sein will – und angesichts des eklatanten Mangels an Hits im kommerziellen Sinn auch nicht sein kann. Stattdessen will man einzelne Etappen aus dem bisherigen Schaffen der norwegischen Industrial Metal-Pioniere in einem neuen, remixten Electro Industrial-Umfeld präsentieren.

Die dafür prädestinierten Stücke machten die Jungs offenbar zum Großteil auf ihrem 2004er-Album INTERNAL PUNISHMENT PROGRAMS aus, was aber noch nicht den alten, geliehenen Teil des anfangs zitierten Programms erklärt. Das bezieht sich offenbar auf den bisher unveröffentlichten Rausschmeißer ‘The Central Sun – Part 1’ aus dem Jahr 1996, bei dem es sich um ein recht seltsames Mash-up aus Ambient-Geräuschen und Current 93s ‘Black Flowers Please’ handelt.

Abgesehen von diesem Fragezeichen aber funktioniert die Sache extrem gut: Die harschen Mixe verwandeln alte (‘Bleed’, ebenfalls 1996) wie neue (‘Move Or Be Moved’, 2008, gab’s mal als „Preview“ auf NEW WORLD RAGE MUSIC) Songs in ein kohärentes Ganzes. Wüsste man es nicht besser, könnte man THE RED LINE ARCHIVES als neues Red Harvest-Album genießen.

ROBERT MÜLLER

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juli-Ausgabe!)


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