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Redemption I AM THE STORM

Progressive Metal, AFM/Soulfood (10 Songs / VÖ: 17.3.)

5/ 7
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Für Sänger Tom Englund von Evergrey ist dies die zweite Platte mit der Prog- und Power Metal-Formation um Nick van Dyk. Mit dem 2018 erschienenen Vorgänger LONG NIGHT’S JOURNEY INTO DAY hat der Neueinsteiger laut METAL HAMMER-Autor Marc Halupczok zwar einen schweren Job übernommen, diesen aber „großartig“ gemeistert. Inzwischen scheint er sich als Nachfolger von Fates Warning-Stimme Ray Alder voll eingelebt zu haben. Wie üblich ist die neue Musik von einem erzählerischen Charakter geprägt. Teils dauern die Stücke dabei bis zu einer Viertelstunde an, wie es etwa bei ‘Action At A Distance’ der Fall ist. Durch die besondere Struktur der Songs fällt dies jedoch nicht allzu sehr auf. So wechselt etwa im genannten Beispiel der Zwischen-Part in eine vollkommen neue Sphäre, die – entge­gen des eigentlich stürmischen Rock-Songs – von orchestralen Klängen ge­prägt ist, die sich stetig weiter aufbauen, ehe es in einen weiteren Abschnitt mit noch schnellerem Tempo übergeht.

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Neben den gewohnt melancholischen Melodien Englunds werden auch Fans ausgedehnter Soli nicht zu kurz kommen. Etwa in ‘All This Time (And Not Enough)’ reihen sich förmlich die musikalischen Skills von Gitarrist, Pianist, Bassist und Schlagzeuger eindrucksvoll aneinander. Einzig schade ist an der Sache, dass die im Grunde sehr kreativen Melodieverläufe wegen fehlender Eingängigkeit schlichtweg nicht im Ohr bleiben. Dennoch werden Hörer, die sich für ihre Musik gerne viel Zeit nehmen, Gefallen an diesem Werk finden.

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