August Burns Red FOUND IN FAR AWAY PLACES

Metalcore, Fearless/RTD 11 Songs / VÖ: 26.6

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Seit zehn Jahren veröffentlichen August Burns Red nun schon Alben. Keines davon hat jemals enttäuscht – das 2012er-Feiertagsverbrechen SLEDDIN’ HILL mal außen vor gelassen. Das bedeutet aber auch: Etwas wirklich Neues hat uns die Band trotz ihrer Progressivität und der Komplexität ihrer Songs schon länger nicht mehr präsentiert.

Auch auf FOUND IN FAR AWAY PLACES gibt es technisch versierten Metalcore, bei dem an den Gitarren um die Wette gegniedelt wird und Jake Luhrs’ großartige und abwechslungsreiche Vocals überzeugen. Ruhepausen innerhalb der über 60 Minuten Spielzeit (inklusive Bonus-Tracks) gibt es durch Streicherelemente (‘Martyr’, ‘Separating The Seas’), Western-Parts (‘Majoring The Minors’) und Akustikgitarren (‘Twenty-One Grams’). Macht durchaus Spaß, hat man so oder ähnlich aber schon auf RESCUE & RESTORE und Co. gehört.

Eine Überraschung schütteln die Jungs aus Pennsylvania aber doch noch aus dem Ärmel: In ‘Ghosts’ hört man ausnahmsweise mal Normalgesang im Refrain, und diese stammen von keinem Geringeren als A Day To Remember-Sänger Jeremy McKinnon. Obwohl sich August Burns Red hiermit nicht neu erfinden, demonstrieren sie doch einmal mehr ihre Vorreiterposition, wenn es um innovativen Metalcore geht.

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