Vier Jahre nach ihrer Gründung und einer EP namens WARLORD haben Rising Steel die Arbeit an ihrem ersten voll-wertigen Studioalbum abgeschlossen. RETURN OF THE WARLORD basiert auf klassischem Heavy Metal der Mitt-achtziger, stets nah an Judas Priest, Dio und Iron Maiden.
Auch Metallica, Anthrax und Megadeth lassen sich als Teil des Gesamtkonstrukts nicht von der Hand weisen. Prinzipiell kann man diesen Franzosen keine gravierenden Fehltritte attestieren. Die Gitarren sind schwer, sauber ausgearbeitet und halten ein paar hübsche Soli parat. Sowohl Bass als auch Schlagzeug unter-mauern den traditionsbewussten Sound mit Kraft und effektiver Zurückhaltung. Sänger Emmanuelson ist sicher im Umgang mit seinen Stimmbändern und läuft keine Gefahr, von der muskulösen Instrumentierung in den Hintergrund gespielt zu werden.
Einziges, aber leider auch schwerwiegendes Manko: Rising Steel fehlt es an echten Hooks und Wiedererkennungswert. Alles wirkt etwas austauschbar und greift bei Weitem nicht so, wie es ihre namhaften Idole vorgemacht haben.
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Bagman
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