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Roadwolf UNCHAIN THE WOLF

Heavy Metal, Metalizer/Soulfood (10 Songs / VÖ: 27.11.)

4.5/ 7
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Die Kunst von Debütanten, deren Herz am klassischen Metal hängt, ist seit Jahrzehnten, der Musik­richtung mit möglichst viel Passion zu begegnen, sodass man beim Hören nicht vom Gefühl übermannt wird, es mit einem billigen Abklatsch zu tun zu haben. Genau das gelingt den Österreichern Roadwolf auf ihrem Erstlingswerk UNCHAIN THE WOLF. Ihre nächsten Verwandten im Geiste dürften Judas Priest sein, speziell deren Endsiebziger- und frühen Achtziger Jahre. Die Musik ist zwar eindeutig Heavy Metal, aber stark geprägt vom Blues und Hard Rock, und erlaubt sich auch einige melodischere Ausflüge, wie man sie von Bands wie UFO oder Iron Maiden gewohnt war. Manchmal schimmern auch die frühen Scorpions in den Kompositionen durch.

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Und, klar: Bei dieser Stilistik rückt besonders der Sänger in den Fokus. Roadwolf-Frontmann Franz „Franky“ Bauer macht seine Sache sehr gut und beweist sowohl in den höheren Lagen als auch den gemächlicheren Passagen, die mehr vokalen Druck erfordern, sein Können. Dass es (noch) nicht für die oberen Punkte­regionen reicht, liegt an einigen Liedern, deren Chorus nicht so recht zünden möchte – und das ist nun mal die harte Währung des klassischen Heavy Metal. Beim ersten Durchlauf muss der Höhepunkt im Ohr sitzen und die Faust in die Höhe schnellen. Nichtsdestotrotz ein sehr unterhaltsames, energetisches Debüt, das Lust auf viel mehr macht.

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