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Rotten Sound APOCALYPSE

Grindcore, Season Of Mist/Soulfood (18 Songs / VÖ: 31.3.)

6/ 7
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Kleines kreatives Loch, Pandemie, zack, und schon sind fünf Jahre seit der letzten EP SUFFER TO ABUSE vergangen. Doch dafür ist APOCALYPSE nicht gerade zähflüssig: 18 Songs in ungefähr 21 Minuten sprechen eine deutliche Grind-Sprache. Vorteil: Wir reden nicht von einer x-beliebigen, unmotiviert draufloslärmenden Chaotentruppe, sondern von Rotten Sound. Die Finnen verpacken in der Kürze der Songs mehr Ideen als andere Bands auf dreimal so langen, nun ja, Alben. Blastbeats, D-Beat, Hardcore, Death Metal, Groove, Doom – alle möglichen Subgenres verschmelzen in den kurzen Eruptionen, die in Sekundenschnelle ihre ursprüngliche Ausrichtung ändern können. Dabei variiert die Länge der Stücke von 28 Sekunden bis hin zu knapp zwei Minuten (Epic Grind!). Das von der Band mit Janne Saksa in zwei verschiedenen Studios aufgenommene Material hat dank des Mixes von Jesse Gander (Rain City) und des Masterings von Brad Boatright (Audio Siege) Toplevel.

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Interessant auch, dass sich Sänger Keijo Niinimaa passend zu Musik und Albumtitel mehr als wütend durch die stets kritischen Songs schreit, auf der anderen Seite aber Wert darauf legt, am Ende doch eine positive Message zu verbreiten: Er hat ‘Pacify’ als erstes Stück gewählt und will gerne ein Advokat für Frieden auf Erden sein. Die Band möchte gerne andere Dinge als Furcht und Macht fokussieren – daran sollten sich einige Staatsobere mal ein Beispiel nehmen … „Make Grind, Not War“, wie die Hippies schon forderten. Wer also damit klarkommt, dass Bands wie Terror oder Rotten Sound die alte Slayer-/Deicide-Albumlängenregel gekonnt unterbieten, findet hiermit ein mehr als schickes Klopper-Highlight.

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