Kritik zu Running Wild BLOOD ON BLOOD

Running Wild BLOOD ON BLOOD

Heavy Metal, Steamhammer/SPV (10 Songs / VÖ: 29.10.)

4.5/ 7
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Käpt’n Rock N’ Rolf sticht wieder in See. Im Gepäck: das bekannte Arsenal aus Heavy Metal-Geschossen. Allerdings kündigt der Protagonist an, dass BLOOD ON BLOOD das „abwechslungsreichste Werk“ in seiner nun 45-jährigen Karriere sei. Dieses Versprechen ist mit Vorsicht zu genießen, denn natürlich bleiben Running Wild ihrer Piratenseele treu. Innovationen werden in homöopathischen Dosen verabreicht, dazu zählt die gediegene Rock-Ballade ‘One Night One Day’ ebenso wie der über zehnminütige Rausschmeißer ‘The Iron Times 1618-1648’, in dem Rolf episch den Dreißigjährigen Krieg thematisiert. Ansonsten gibt es auf BLOOD ON BLOOD viel Liebgewonnenes, aber eben auch Altbekanntes zu hören.

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Druckvolle, textlich geschichtsträchtige Rock-Nummern in gemäßigtem Tempo mit markantem Riffing und charismatischem Gesang, deren Höhepunkte so oft wiederholt werden, dass sie irgendwann sattelfest im Gehörgang der Zuhörerschaft sitzen. Die Qualität ist gut, die Machart ähnelt sich aber auch extrem. Über die Produktion lässt sich wieder trefflich streiten. Retro gut und schön, aber speziell im Bereich des Schlagzeugs würde man sich im Jahr 2021 doch ein wenig mehr Durchschlagskraft wünschen. Insgesamt ein überzeugendes Album, das man als Running Wild-Fan ohne Hörprobe in seine Schatzkammer stellen kann.

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