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Sabbath Assembly A LETTER OF RED

Hard Rock , Svart/Soulfood (8 Songs / VÖ: 19.4.)

5.5/ 7
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Sollen die anderen doch weiterhin von pseudorituellen Praktiken und Dämonen singen – Sabbath Assembly sind längst in einer anderen Sphäre angekommen. Und zwar in einer, in der Rock allein durch die Einstellung, Aura und Herangehensweise der Mitglieder zu etwas Okkultem, Spirituellem wird. A LETTER OF RED, das sechste Album der glaubensstarken Texaner, hebt sich aber nicht nur deswegen vom Gros der Hexenzirkel-Rocker ab. Es liegt auch nicht nur an der wunderbar dichten Produktion von Altmeister Randall Dunn, nein: Es ist einzig und allein die vollkommen originäre, gelöste und eigenbrötlerische Herangehensweise, die ­Sabbath Assembly jetzt sogar noch ein Stückchen mehr von anderen Bands abgrenzt.

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Ihr Hard Rock, diesmal deutlich geradliniger und strukturierter als noch auf RITES OF PASSAGE, schmeckt nach alten Geheimnissen und Wahrhaftigkeit; Jamie Myers’ beschwörende Stimme wirkt wie ein hypnotisierendes Mantra. Vor allem im abschließenden Doppelpack aus der verwunschenen Forest-Folk-Nummer ‘From The Beginning’ und dem schleppend-beschwörenden Finale ‘A Welcome Below’ entfaltet das alles eine ganz besonders starke Magie. Doch weil es schon davor sechs starke, klischeefreie und vor allem intelligente Beispiele zwischen Hard Rock, Proto Metal und berauschender Ekstase gibt, ist das hier durchgehend die hohe Schule der verborgenen Künste.

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