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The Gems PHOENIX

Hard Rock , Napalm/SPV (16 Songs / VÖ: 26.1.)

5/ 7
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Der Split von ­Thundermother gehört zu den traurigsten Entwicklungen der letzten Musikjahre: Die Schwedinnen waren durchgestartet und (nicht zuletzt dank weiser Pandemiestrategien) kurz vor dem Abheben, da trennten sich Filippa Nässil und ihre drei Kolleginnen überraschend. Während sich die Gitarristin neue Partnerinnen suchte und mit diesen im Vorprogramm der Scorpions enttäuschte, formierte das verbliebene Trio The Gems und legt nun deren Debüt vor. Das von einem Agenda-erklärenden Intro eingeleitete und zwei Intermezzi durchbrochene PHOENIX wartet mit lockeren Rockern wie ‘Send Me To The Wolves Out’ und ‘Domino’ auf, die frühere AC/DC-Vergleiche wiederaufleben lassen, aber nach Höhepunkten wie dem emanzipatorischen ‘Queens’ eher als Füllermaterial dienen. Ein großes Plus ist die Tatsache, dass The Gems mit Mona „Demona“ Lindgren eine fähige Lead-Gitarristin in ihren Reihen haben, wie passionierte Songs à la ‘Silver Tongue’, das im Refrain hymnische ‘Undiscovered Paths’ oder das dezent orgelnde ‘Running’ zeigen.

Als Veredelung dient die starke, beseelte Stimme von Guernica Mancini, die dem schwungvollen bis fetzigen Hard Rock Charakter verleiht – ihr Gesang macht durchgängig den Unterschied und reicht von greifbarer Emotionalität (in der Ballade ‘Ease Your Pain’) bis Brüllen (in ‘Like A Phoenix’; eine ebenso tolle, von Produzent Johan Randén begleitete Akustikversion davon beschließt das Werk). Ohne den Vorteil des bereits bekannten Namens haben The Gems musikalisch vorgelegt und dürften die Herzen der Fans im Riff-Sturm erobern – der Ball liegt nun bei der Konkurrenz.

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Limp Bizkit haben einen Teil ihrer DNS verloren

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