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Saint Vitus SAINT VITUS

Doom, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 17.5.)

3/ 7
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Wer vor ein paar Jahren Zeuge des Desertfest-Auftritts der damals schon erneut mit Original­sänger Scott Reagers aktiven Doom Metal-Pionierkapelle war, weiß, dass die Reaktionen durchaus gespalten ausfielen. Während der eine Teil auf den Ursprungsfaktor setzte und Reagers Rückkehr feierte, vermisste die Wino-Fraktion nicht nur eine melodisch kompetente und ausdrucksstarke Stimme. Das erste Saint Vitus-Album seit 2012 und damit zugleich das erste mit Reager seit 24 Jahren sowie Patrick Bruders (­Goatwhore, Crowbar, Down) Einstand als Bassist, hat nun mit derselben Problematik zu kämpfen:

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Der Gesang des verlorenen Sohns bleibt – gelinde gesagt – gewöhnungsbedürftig. Ein Umstand, der leider auch von den blutleeren Kompositionen und der höchstens noch von Underground-Apologeten als kultig glorifizierbaren, muffigen Rumpelproduktion keineswegs wettgemacht wird. Wenn man sich zurückerinnert, wie cool Winos 2017er-Comeback mit The Obsessed (SACRED) war, versinkt diese SAINT VITUS dann auch gleich noch ein Stück weiter in der Bedeutungs- und Belanglosigkeit. Von der nicht nachvollziehbaren Entscheidung, denselben Albumtitel gleich zwei Mal zu verwenden, ganz zu schweigen.

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Batushka-Rechtsstreit neigt sich dem Ende entgegen

Es sieht so aus, als würde langsam Ruhe im Kampf um den Band-Namen Batushka einkehren. Während eines Termins am 29. Mai wurden Band-Gründer Krzysztof Drabikowski die Namensrechte durch den polnischen District Court in Warschau zugestanden. Der Rechtsstreit zog sich über mehr als fünf Jahre hin. Nach ihrer Gründung im Jahr 2015 veröffentlichten Batushka im selben Jahr ihr Debütalbum LITOURGIYA mit Sänger Bartłomiej Krysiuk. Dieser beschloss, nach der Trennung von Krzysztof Drabikowski im Jahr 2018, ebenfalls unter dem Namen Batushka Musik zu veröffentlichen. Bartłomiej Krysiuks Formation unterzeichnete im Lauf der Zeit zunächst einen Vertrag bei Metal Blade, später dann bei Napalm.…
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