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Saturnus THE STORM WITHIN

Doom Metal  , Prophecy/Soulfood (7 Songs / VÖ: 16.6.)

4/ 7
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Seit mehr als zehn Jahren haben Dänemarks ­Doomies Saturnus kein Album mehr veröffentlicht, SATURN IN ­ASCENSION datiert auf 2012. Höchste Zeit also für etwas Neues, was sich auch in den Personalien niederschlägt: Drei der sechs Mitglieder (darunter beide Gitarristen) treten zum ersten Mal auf einem Album der Band in Erscheinung. Nichts verändert hat sich indes am grollenden Organ von Thomas A.G. Jensen, der sich auf dem arg introvertierten, fordernden THE STORM ­WITHIN jedoch zurückhält. Auf großen Teilen ihrer fünften Platte gehen Saturnus in ihren ausladend langen Stücken nämlich betont zurückhaltend und ruhig zu Werke und lassen sachte Gitarren, Klavier und Keyboard, eine Erzählerstimme und vereinzelt dezente Hintergrundgesänge sprechen, während Growls oft lediglich als Beiwerk dienen.

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In ‘Even Tide’ ist zudem ein klar intoniertes Duett mit Paul Kuhr (Novembers Doom) zu vernehmen. Etwas aufgeweckter, beschwingter und düsterer lassen sich (Teile von) ‘The ­Calling’ sowie ‘Breathe New Life’ an. Wer sich auf das etwa einstündige Opus einlässt und dem Ruf der wehmütig solierenden Lead-Gitarre folgt, empfindet tiefe Ergriffenheit – man muss es aber wollen. Der Sturm spielt sich hier schließlich, wie bereits der Albumtitel andeutet, eher im Inneren ab.

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