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Metal Hammer

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Johnny Deathshadow D.R.E.A.M.

Industrial Metal  , Make Big/Soulfood (12 Songs / VÖ: 18.1.)

5.5/ 7
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Bewährungsprobe für Johnny Deathshadow: Nachdem die Band 2016 ihr Debüt BLEED WITH ME veröffentlichte, ist die Neugierde groß: Gelingt es der Truppe, an ihre eigens gesetzten Maßstäbe anzuknüpfen oder diese gar zu übertreffen? Produktionstechnisch steht D.R.E.A.M. über seinem Vorgänger; das Quartett hat an Erfahrung und Reife gewonnen. Die Stücke sind komplexer, ausgefeilter und bilden ein rundum schlüssiges Gesamtpaket. Den ersten Knaller liefern die Hamburger bereits zu Beginn: ‘Red Rain’ entpuppt sich als stärkster Song der Platte, vielleicht sogar als stärkste Nummer der Band überhaupt, hat Drama, Atmosphäre und lässt bereits den härteren Einschlag des Gesamtwerks erahnen.

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Das darauffolgende ‘Trauma’ fällt aus dem Raster, geht mehr in Richtung Gothic und ist deutlich sanfter. Das Stück holt Fans des ersten Albums ab und gewöhnt sie langsam an den vorherrschenden brachialen Sound. Auf Electro- und Industrial-Parts verzichtet die Band auch diesmal nicht; schließlich ist es nicht zuletzt die Mischung verschiedenster Stile, die Johnny Deathshadow so besonders macht. ‘Embers’ ist das nächste gewaltige Ausrufezeichen, stimmlich kraftvoll und voller Inbrunst dargeboten. ‘The Silent Language Of Grief’ überzeugt durch seinen eingängigen Refrain, wohingegen ‘Under His Eyes’ gen Ende noch einmal für jede Menge Düsterstimmung sorgt. Auch nach mehrmaligem Hören bleibt D.R.E.A.M. ein spannendes Album voller Ideenreichtum. Lust auf Horizonterweiterung? Dann nichts wie ran da!

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