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Pristine NINJA

Retro Rock, Nuclear Blast/Warner (9 Songs / VÖ: 23.06.)

4/ 7
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Man muss gar nicht erst krampfhaft versuchen, die offensichtlichen Parallelen zu Blues Pills zu finden: Bereits in Folge ihrer dritten – und damit ersten internationalen – Veröffentlichung REBOOT waren Pristine Anfang 2016 zusammen mit besagten Senkrechtstartern des Siebziger-Rock auf Tour unterwegs.

Nachträglich nicht mehr nachvollziehbar ist, ob Blues Pills’ jüngere musikalische Bewusstseinserweiterung in deutlich soul-beseelte Gefilde etwa von Pristine mitbeeinflusst wurde, zeigten sich diese jener Spielart doch schon früher verpflichtet. Fakt indes bleibt, dass LADY IN GOLD dann doch zuerst erschien und die Norweger um Sängerin Heidi Solheim – längeren Dienstjahren zum Trotz – abermals abhängte. Nicht, dass NINJA nun schlecht und Pristines um Funk- und Gospel-Elemente sogar noch erweiterte Ausdruckspalette nicht willkommen wäre.

Nur fehlt es der Band im Jahr eins nach dem neue Retro-Standards setzenden LADY IN GOLD eben an der gewissen auratischen Magie oder anderen Alleinstellungsmerkmalen. Wer dessen ungeachtet die alte Ratiopharm-Devise auf das Vintage Rock-Fach anwenden möchte und gedenkt, Wartezeit und etwaige begleitende Entzugserscheinungen bis zum nächsten Blues Pills-Album mit einer Alternative zu kurieren, kann hier durchaus zugreifen.

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