Kritik zu Siberian Meat Grinder JOIN THE BEAR CULT

Siberian Meat Grinder JOIN THE BEAR CULT

Hardcore , Destiny/Broken Silence (12 Songs / VÖ: 22.4.)

4.5/ 7
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Die Vorgängerplatte METAL BEAR STOMP wurde von METAL HAMMER-Autor Konstantin ­Michaely in den höchsten Tönen besprochen. Lediglich im Artwork (ein Bär, der über rote Köpfe wandert, während der Hintergrund in Flammen steht) sei noch Verbesserungspotenzial zu sehen. „Mit ein bisschen mehr Zeit klappt es dann vielleicht auch noch mit dem Optischen“, so der Schlusssatz des Reviews von 2017. Nun, in Sachen ­Coverartworks bleibt sich die Combo offenbar treu. Der Bär trägt jetzt Fledermausflügel und eine Kapuze, während seine rechte Pfote eine Flamme hält, und die linke ein paar … nun ja, Planeten (wir kommentieren das nicht weiter). Musikalisch geben Siberian Meat Grinder hingegen wieder Vollgas. Zu hören sind elf Songs in halsbrecherischer Geschwindigkeit plus das akustische und dadurch vergleichsweise sehr melodische ‘Flame In The Heart’. Wütender Hardcore trifft auf schnellen Sprechgesang, teils gänzlich ohne Atempausen (‘Immolate Them All’).

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Zwischenzeitlich wird man wiederum von völlig Genre-fremden Elementen überrascht, wie etwa dem Ska-Part in ‘Not Today’. Durch Einschübe solcher Art, rhythmische Punktlandungen sowie einige kurze, aber schöne Gitarrensoli (‘Into The Grinder’ oder ‘Bear Cult Is Real’) stellen Siberian Meat Grinder regelmäßig ihr Können unter Beweis. Lediglich für das immer gleiche Tempo (es bleibt stets bei um die 210 bpm) gibt es Punktabzug.

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