Sinistro VÉRTICE

Post Metal, Alma Mater (6 Songs / VÖ: 4.10.)

5/ 7
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Sechs Jahre nach SANGUE CÁSSIA stehen Sinistro mit Album Nummer vier in den Startlöchern – stilistisch zeichnet sich jedoch keine grundlegende Veränderung ab. Das portugiesische Quintett rund um Frontfrau Priscila Da Costa setzt weiterhin auf Klargesang, der mal auf ruhigen Ambient-Strecken und mal auf drückenden Gitarrenwänden thront. Dabei haben Sinistro keine Eile – alle Stücke sind über sieben Minuten lang, der Opener ‘Amargura’ sowie der Schluss-Track ‘Templo Das Lágrimas’ sogar über zehn Minuten. Genug Zeit für vertrackte Interludes und Spoken Word-Passagen sowie Piano-Sounds und atmosphärische Klangflächen synthetischen Ursprungs. Spannender Mix – darüber hinaus verleihen auch die Texte in portugiesischer Sprache den Stücken abermals eine besondere Note. Als Anspieltipp sei der wohl griffigste Titel ‘Elegia’ empfohlen, der auch nicht eingefleischten Genrefans einen Zugang ermöglichen dürfte. Auf Albumlänge ist VÉRTICE ein starkes Werk und mindestens eine gelungene Rückkehr zu alter Form.

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