Toggle menu

Metal Hammer

Search

Skindred SHARK BITES AND DOG FIGHTS Review

teilen
mailen
teilen
von

Skindred gelten seit Jahren als heiße Anwärter auf so einiges: nächstes großes Ding, Erben von Dub War, geniale Musik-Potpourristen, Live-Kult und ähnliches mehr. Auf SHARK BITES AND DOG FIGHTS legen sie mit dem Opener ‘Stand For Something’ gleich so amtlich los, dass sie ihren Heißer-Anwärter-Status lauthals in die Welt rocken.

Zackige Riffs, mehrere elektronische Hintergrundebenen, Groove, gute Laune – da wird schön zwischen Metal und Dancehall verwurstet, was in den Song passen könnte. Das klingt auch heute noch so frisch, wie Crossover Anfang der Neunziger mal war. Das liegt wie auch bei den folgenden Songs vor allem an der herausragenden Verschmelzung unterschiedlichster Stilelemente und dem Sound, der nicht zu dick aufträgt, trotzdem aber auf der Höhe der Zeit ist. Manchmal schaut ein bisschen Drum’n’Bass im Beat vorbei, mal flauscht ein leichter Ska-Anschlag über die Saiten – und trotzdem bleibt alles immer im Metal beheimatet.

Leider nerven die manchmal zu klischeebehafteten Polit-Texte etwas. Gibt es denn diesen Reggae-Einschlag nicht auch ohne Aufrührertum? Außerdem scheinen sich die vier Musiker manchmal nicht wirklich einig zu sein, wo die Reise eigentlich hingehen soll. Dann kommt der Song nicht so ganz auf den Punkt. Davon abgesehen, ist SHARK BITES AND DOG FIGHTS aber ein unerhört frisches Album mit tollen Ideen und bester Unterhaltung, das offenohrigen Metallern nur ans Herz zu legen ist.

Tobias Gerber

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Shining BLACKJAZZ Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Joey Jordison: Nachlassklage gegen Slipknot fallengelassen

Vor einigen Monaten erhoben die Erben von Joey Jordison Anklage gegen seine ehemaligen Kollegen von Slipknot. Diese wurde nun jedoch beigelegt.

Slipknot: Erben von Joey Jordison verklagen die Gruppe

Slipknot haben eine Klage von Joey Jordisons Erben am Hals. Sie beschuldigen die Band, Besitztümer des Drummers einbehalten zu haben.

teilen
mailen
teilen
Das Nürnberger Christkind hört Metal

Deutschland ist in Sachen Weihnachtswahnsinn bekanntlich ganz weit vorne – in den Städten kann man sich vor Weihnachtsmärkten kaum retten. Die Stadt Nürnberg erhebt das Spektakel auf ein weiteres Level: Hier wird alle zwei Jahre eine Botschafterin gewählt, die vier Wochen lang das Christkind verkörpern soll. Und das diesjährige Christkind Nora Falk beweist Geschmack: Um in der stressigen Vorweihnachtszeit zu entspannen, hört sie Metal. Metal-Christkind Das Christkind muss immer lächeln und freundlich sein – das kann anstrengend sein. In ihrer Pause hört die 16-jährige Nora Metal, um herunterzukommen. Ihre Mutter sagt: „Sie hat eine tolle Playlist zusammengestellt: viele Lieder von…
Weiterlesen
Zur Startseite