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Sleep Theory AFTERGLOW

Rock, Epitaph/Indigo (12 Songs / VÖ: 16.5.) 

2.5/ 7
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Wenn eine Band sich zum Ziel macht, zwei dermaßen unterschiedliche Genres wie R&B und Metal zu verbinden, kann das in zwei Richtungen gehen. Entweder es ist total genial, abgefahren und clever, oder aber einfach nur furchtbar. Das Debüt von Sleep Theory tendiert bei genau dieser Mission bedauerlicherweise zur zweiten Option. Zwar gibt es vermutlich ein paar Leute, die sich sowas gerne reinziehen – über drei Millionen Streams ihrer ersten EP sprechen für sich –, doch was die aus Memphis stammenden Szeneneulinge an den Tag legen, ist Pop-Musik mit nervtötenden Breakdowns. Dazu kommen noch komische Elektronik-Samples und immer gleich klingende Hooks. Kann sein, dass diese Mischung live halbwegs unterhaltsam ist, aber auf Platte funktioniert es nicht ganz.

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Mitunter kommt die Energie der Musik gut rüber und man muss der Band auch einen gewissen Exotenbonus geben, aber sobald auf die zuckersüßen Melodien und Dosen-Beats ein grausiges Gegrowle folgt, möchte man lieber ganz woanders sein. Die einzigen Songs, die einigermaßen funktionieren, sind die wirklich harten, in denen die überproduzierten Pop-Passagen im Hintergrund stehen. ‘III’ knallt mit seinen räudigen, fast Industrial-artigen Riffs relativ gut und zeigt, dass Sleep Theory als reine Metal-Band tatsächlich Potenzial hätten. So wie sie jetzt spielen, klingen sie zwar zugegebenermaßen einzigartig, aber einfach nicht besonders gut.

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Megadeth: Dave Mustaine verneigt sich vor Metallica

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