Toggle menu

Metal Hammer

Search

Space Of Variations POISONED ART

Metalcore , Napalm/OPEN (12 Songs / VÖ: 13.2.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 haben Space Of ­Variations aus der Ukraine bereits für Furore gesorgt: Zwei Auszeichnungen als beste Metalcore-Band des Landes und eine Tournee mit Jinjer sprechen für sich. Mit ihrem dritten Album POISONED ART zeigen sie einmal mehr, dass sie sich nur ungern an Genre-Grenzen halten. Die Band verbindet brutalen Metalcore mit Djent-, Prog- und Post Hardcore-­Einflüssen sowie elektronischen und Hip-Hop-Elementen. Thematisch ver­arbeitet das Quartett eindrucksvoll die Auswirkungen des Kriegs auf sein Heimatland und die Emotionen, die es seit Kriegsbeginn durchlebt. Das Intro ‘Tribe’ baut mit sirenenhaften Klängen und Chorgesang eine bedrohliche, fast filmische Klangkulisse auf, über der Frontmann Dmytro Kozhukhar seine vielseitige Stimme direkt zu Beginn unter Beweis stellt: Seine (Rap-)Screams stehen im starken Kontrast zum verletzlichen Klargesang auf ­Ukrainisch. Noch härter geht es in ‘Godlike’ und ‘Halo’ zu, wo unerbittert ratternde, kettensägenähnliche Gitarren auf böse fletschende Growls im Stil von King 810 treffen. Erst ‘Lies’ gönnt dem Hörer eine kurze Verschnauf­pause und versprüht mit seinen emotionalen Melodien einen dezenten Pop-Punk-Charme, bevor ‘Echo’ das Album mit einem geisterhaft verträumten Instrumental-Part ausklingen lässt. Die experimentelle Aneinanderreihung von Passagen unterschiedlichster Stile wirkt stellenweise chaotisch, macht POISONED ART aber auch zu einer kurzweiligen Hörerfahrung, die durch ihre anhaltende Dynamik und Emotionalität in ihren Sog zieht.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Metal Church: Kurdt Vanderhoof spricht über Line-up-Wechsel

Um Metal Church ist es selten ruhig. Zuletzt machten Kommentare von Ex-Sänger Marc Lopes die Runde, in denen er sich über die Band ausließ. Gründungsgitarrist Kurdt Vanderhoof äußert sich nun im Interview mit Sea Of Tranquility zu dem veränderten Line-up und erklärt, wie es zustande kam. Kein Spaß Der Gitarrist erklärt: "Vor ungefähr zwei Jahren, nach unserer Australien-Tour, eskalierten die Dinge unschön. Die Sache artete in ein Chaos aus und es flog einiges umher. Stet (Howland, Ex-Schlagzeuger - Anm.d.Red.) mochte nicht, wie sich das Business entwickelte, und verließ deswegen die Band. Die anderen Jungs mochten es auch nicht. Mir gefiel auch…
Weiterlesen
Zur Startseite