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Suicide Silence BECOME THE HUNTER

Deathcore, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 14.2.)

2.5/ 7
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Ach guck, brüllen und schreien kann Hernan „Eddie“ Hermida also auch. Unschwer zu überhören bei der Doppeleröffnung ‘Meltdown’ (Intro) und ‘Two Steps’, die mit Wucht aus den Boxen hüpfen. Keine Frage, hier ist jemand richtig sauer, weil das letzte Album bei der geneigten Fan-Basis dermaßen durchfiel, dass sich Metallicas LOAD-/RELOAD-Desaster dagegen wie ein Spaziergang an einem warmen Sonntagnachmittag anfühlt. Statt Deathcore-Geballer servierten die Herren aus Kalifornien schräge Sound-Experimente und seltsame Gesangseinlagen. Jetzt rudert die Band wieder ein Stück zurück und bedient die alten Fans mit gewohnt hektischen Brüll-Songs, die diese Bezeichnung häufig gar nicht verdienen. Wer’s mag.

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Weil man sich aber nicht zu hundert Prozent eingestehen wollte, 2017 auf dem falschen Dampfer gewesen zu sein, mogelten die US-Spitzbuben auch ein paar Referenzen an die „neue“ Ausrichtung aufs Album, was aus dem Ding endgültig einen schwer am Stück auszuhaltenden Flickenteppich macht. BECOME THE HUNTER ist ein Mischmasch aus Ideen und Stilen, die um das Jahr 2005 herum mal hip waren, schon damals nicht zusammenpassten und es auch heute nicht tun. Frühe Job For A Cowboy treffen All Shall Perish treffen Korn trifft definitiv nicht ins Schwarze.

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