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Sick Of It All The Last Act Of Defiance

Hardcore, Century Media/Universal 14 Songs / VÖ: 26.09.2014

6.0/ 7
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Es ist nicht immer leicht, eine lebende Legende zu sein. Doch Sick Of It All geben traditionsgemäß einen Dreck auf Erwartungshaltungen und spielen auch auf ihrem zehnten Studioding erbarmungslos ihren Stiefel runter. Mittlerweile liegen schon mal vier Jahre zwischen zwei Platten, doch wer das Qualitätsniveau seit Beginn seiner Karriere konstant hoch hält, dem sei dies ausdrücklich verziehen. Auch THE LAST ACT OF DEFIANCE reiht sich mühelos zwischen all die anderen grandiosen Werke der NYHC-Kapelle ein. Gangshouts, bollernder Bass, variable Tempi, dicke (und originelle) Riffs – dieses Album hat alles, was sich Fachfrauen und -männer nur wünschen können. Doch der erste Durchgang verwundert ein wenig. Wo sind die großen, heftigen Hooks, die beispielsweise DEATH TO TYRANTS 2006 zu einem Überalbum machten? Antwort: Sie offenbaren sich, aber erst auf das zweite Ohr. ‘Beltway Getaway’ ist so ein Kandidat. Zuerst ganz nett, doch schon bei der nächsten Wiederholung denkt man sich: „Alter – was für’n Hit!“ Was in letzter Konsequenz auch auf Albumlänge gilt. In diesem Sinne gilt: Kaufen, hören, noch mal hören, abfeiern.

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