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Sweet Savage BANG

Alternative Metal, Ear/Edel (13 Songs / VÖ: 12.9.)

3.5/ 7
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Auch die Geschichte des Heavy Metal ist voll von Mythen und legendären Verklärungen. Fakt ist, dass Metallica 1991 als B-Seite zur Schwarzes-Album-Auskopplung ‘The Unforgiven’ die respektable Prä-Thrash-Abrissnummer ‘Killing Time’ der irischen NWOBHM-Band Sweet Savage gecovert haben. Dabei waren Sweet Savage – zu denen anfänglich der spätere Dio-/Def Leppard-Gitarrist Vivian Campbell (und in den Neunzigern auch der heutige Deep Purple-Klampfer Simon McBride) zugehörig waren – bis dahin keine mit kontinuierlichen Plattenveröffent­lichungen präsente Band, sondern begann ihr Langspielerlebenswerk erst nach dem Metallica-Cover. 14 Jahre nach dem letzten Studiostopp mit REGENERATION präsentiert Gründungsgesangs- und Basskonstante Ray Haller also das offiziell vierte Sweet Savage-Album im Trioformat. Auf BANG jongliert die Band (Pop-)Punk, NIN-Industrial, Alternatives und nur noch weit entfernt klassisch Metallisches, womit sich Sweet Savage durchaus den Vorwurf gefallen lassen müssen, ob hier nicht nur noch Marke und Mythos zu Markt getragen werden und dezenter Etikettenschwindel betrieben wird. Denn stünde hier nicht Sweet Savage drauf, würde sich gewiss kaum ein (historisch interessierter) True-Metaller mit dieser (ansonsten recht passablen) Platte beschäftigen.

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Megadeth: Keine Gastauftritte von früheren Mitgliedern

Mit ihrem Band-betitelten Album (hier Review lesen) veröffentlichten Megadeth ihr letztes Album. Wie Mastermind Dave Mustaine nun erklärte, werde es auf der folgenden Abschiedstournee, die laut eigener Aussage mehrere Jahre andauern soll, keine Gastauftritte von früheren Band-Mitgliedern geben. Aus gutem Grund, wie der Musiker meint. Kein Blick zurück Nicht immer haben sich Megadeth und ihre Musiker in der Vergangenheit einvernehmlich getrennt. Das prominenteste Beispiel ist dabei sicher Dave Ellefson. Mustaine warf den Bassisten 2021 aus der Band, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass dieser eine außereheliche Affäre hatte. Für Mustaine, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten als „wiedergeborenen Christen“ sieht,…
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