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Megadeth: Keine Gastauftritte von früheren Mitgliedern

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Mit ihrem Band-betitelten Album (hier Review lesen) veröffentlichten Megadeth ihr letztes Album. Wie Mastermind Dave Mustaine nun erklärte, werde es auf der folgenden Abschiedstournee, die laut eigener Aussage mehrere Jahre andauern soll, keine Gastauftritte von früheren Band-Mitgliedern geben. Aus gutem Grund, wie der Musiker meint.

Kein Blick zurück

Nicht immer haben sich Megadeth und ihre Musiker in der Vergangenheit einvernehmlich getrennt. Das prominenteste Beispiel ist dabei sicher Dave Ellefson. Mustaine warf den Bassisten 2021 aus der Band, nachdem öffentlich bekannt wurde, dass dieser eine außereheliche Affäre hatte. Für Mustaine, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten als „wiedergeborenen Christen“ sieht, ein No-Go. Aber auch Gastauftritten anderer Musiker früherer Besetzungen erteilte der Bandchef eine Absage.

„Ich bin zwar mit einigen befreundet, aber sie können nicht mehr spielen, wie zum Beispiel Chuck (Behler, Schlagzeuger; 1987 bis 1989 – Anm.d.A.). Und dann gibt es da noch ein paar, die in der Presse sehr negative Dinge über mich verbreiten. Warum sollte ich also mit solchen Leuten spielen wollen?“, sagte Mustaine im Interview mit Guitar World. Dabei haben Megadeth in den vergangenen Jahren durchaus mit anderen ehemaligen Musikern die Bühne geteilt.

„Wir haben das bereits mit Marty (Friedman, Gitarrist – 1990 bis 2000 – Anm.d.A.) gemacht, und ich bin mir sicher, dass ich, wenn sich die Gelegenheit böte und der Zeitpunkt stimmte, darüber nachdenken würde, einen ehemaligen Band-Kollegen mit uns spielen zu lassen“, erklärte Mustaine. „Aber wenn es nicht gut ausgegangen ist, warum sollte ich es dann tun? Es gibt keinen triftigen Grund für so etwas, vor allem, da wir ohnehin nur begrenzte Zeit auf der Bühne haben.“


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