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Callejon METROPOLIS

Metalcore , Warner (12 Songs / VÖ: 28.8.)

6/ 7
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Meine Güte, was ist denn hier los? Haben Callejon etwa alle Riffs, die sie bei den Aufnahmen zu FANDIGO offensichtlich zur Seite gelegt haben, auf einer Platte kondensiert? Das Energie-Level von METROPOLIS, übrigens kein Konzeptwerk zum legendären Monumentalfilm von Fritz Lang, sondern laut Aussage der Band aber eher Projektionsfläche auf Basis der hochaktuellen Thematik des Kassenflops aus dem Jahr 1927 als eins-zu-eins Interpretation, liegt beinahe über dem der Metalcore-Dampfwalze WIR SIND ANGST von 2015. Und das macht über zwölf Songs hinweg einfach richtig Spaß. Egal, ob der Titel-Track, das treibende ‘Gottficker’ oder die Vollgasattacke ‘Die Fabrik’ – die meisten Songs gehen ansatzlos ins Gesicht. Gepaart werden die brachialen Riffs (‘Herr der Fliegen’) meist mit herrlichen Refrains, in denen BastiBasti tolle Gesangsleistungen abrufen kann.

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Natürlich darf dabei ein In-die-Fresse-Ansage-Track (‘Dies Irae’) genauso wenig fehlen wie eine melancholisch gefärbte Beinahe-Power-Ballade (‘Die Krähe mit dem Schädelbauch’), die aber immer noch ordentlich Druck mitbringt. Den Schlusspunkt setzen die 6:38 Minuten von ‘Gestade der Vergessenheit’, das mit tollen August Burns Red-Gitarren, einem großen Chorus und starken Break mitreißt. Egal, ob VIDEODROM, BLITZKREUZ oder WIR SIND ANGST: Das hier waren immer meine Lieblings-Callejon. Schön, dass sie 2020 noch mal mit so einem Brett um die Ecken kommen.

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