Toggle menu

Metal Hammer

Search

Temple Of Dread GOD OF THE GODLESS

Death Metal, Testimony/Soulfood (9 Songs / VÖ: 4.10.)

5.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Die Arbeitsmoral dieser Truppe sucht ihres­gleichen: Vor gerade mal fünf Jahren legten die Norddeutschen Temple Of Dread ihr Debüt vor, und nun erscheint bereits Album Nummer fünf. Das Beste daran: Der Qualität tut das vorgelegte Tempo weiterhin keinerlei Abbruch. Stattdessen hat das Trio von der Insel Spiekeroog mittlerweile sogar Live-Luft geschnuppert und will offenkundig mehr. Musikalisch bleibt indes vieles beim Alten: Es regiert knurriger Old School-Death Metal in allen denkbaren Ausprägungen – von kompro­missloser Attacke (‘Carnage Ritual’) über dräuend-wuchtige Nackenbrecher (‘Spawn Of Filth’) bis hin zu melodisch Verspieltem (‘Terminal Putrefaction’); den wohl krassesten Spagat zwischen schwe­rem Bollwerk und furiosem Wüten legt ‘Monstrosity Divine’ hin. Auch alte Bande bleiben bestehen: So kehrt Genre-Urgestein Marc Grewe in ‘Sacrificial Dawn’ ans Mikro zurück, während die lyrischen Ergüsse weiterhin von „Todes­psychologe“ Frank „Doc“ Albers stam­men (was Temple Of Dread ebenfalls mit der Grewe-Poulsen-Combo Asinhell verbindet).

Im Vergleich zum Vorgänger wurden die klanglichen Spielereien zurückgefahren und fallen nur noch an zwei Stellen auf: Im Titel-Track durch­bricht eine orchestrierte Passage das apokalyptische Wüten und verleiht dem Stück eine feierliche Stimmung, während das Finale ‘Demise Of Olympus’ von ruhigeren Einflechtungen durchzogen wird. Unterhaltungsfaktor und Durch­schlagskraft der 42 Minuten schmälert dies keineswegs – ganz im Gegenteil.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Trivium schneiden Ex-Drummer Alex Bent aus Live-Aufnahmen

Trivium sehen sich derzeit einem Shitstorm gegenüber, nachdem Live-Aufnahmen ihres Auftritts vom Bloodstock Open Air 2025 online gestellt wurden. Diese zeigen zwar die vollständige Festivalshow, doch zahlreichen Zuschauern fiel dabei ein entscheidender Aspekt negativ auf. Ex-Schlagzeuger Alex Bent, der zum Zeitpunkt des Konzerts noch Teil der Band war, ist offenbar weitgehend aus dem Video herausgeschnitten worden. Schwierige Trennung? Auf YouTube und in den Sozialen Netzwerken entzündete sich die Kritik hauptsächlich an dem Fehlen von Nahaufnahmen des ehemaligen Drummers. In vielen Szenen sei Bent nicht zu sehen, so die Vorwürfe. Nutzer sprechen in den Kommentaren von „Gerechtigkeit für Bent”, „großem Respektmangel”…
Weiterlesen
Zur Startseite