Dieses Cover-Album wurde zu Ehren des im März 2025 verstorbenen Gründungsmitglieds und Gitarristen Brian James eingespielt. Dazu versammelte sich mit der Rückkehr von Schlagzeuger Rat Scabies erstmals seit 40 Jahren wieder das (verbliebene) Original-Line-up der britischen Punk-Institution im Studio. Fünf Tage dauerten die Aufnahmen zu NOT LIKE EVERYBODY ELSE. The Damned nahmen sich dabei unter anderem The Lovin‘ Spoonful (sehr lässige Variante von ‘Summer In The City’), Pink Floyd (‘See Emily Play’), The Kinks (‘I’m Not Like Everybody Else’), The Rolling Stones (‘The Last Time’), The Stooges (‘Gimme Danger’) oder Eric Burdon And The Animals (‘When I Was Young’) vor. Wie man anhand der Tracklist sieht, taucht die Scheibe tief in die Sechziger und Siebziger Jahre ab. Die Neuinterpretation gelingt dem Quartett mit erstaunlicher Leichtigkeit, doch auf dem Weg dieses fröhlichen Rockens verlieren The Damned einen Teil ihrer eigenen Identität: Von Punk-Biss und (über)griffigen Akzenten merkt man auf NOT LIKE EVERYBODY ELSE wenig. Eine schöne Platte zum Nebenbeihören – vielleicht ist das als Andacht für einen Verstorbenen auch angebracht.
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