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The Foreshadowing NEW WAVE ORDER

Gothic Rock, Lifeforce/Membran (9 Songs / VÖ: 15.11.)

3/ 7
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Lange Zeit war es still um The Foreshadowing, und zwar nach Platte Nummer vier im Jahr 2016. Und auch die EP FOR­SAKEN SONGS war mehr ein Trostpflaster statt einer vollständigen Wundheilung. Mit NEW WAVE ORDER wollen die Römer nun die lang ersehnte düstere Eleganz der Vorgänger fortführen und bleiben ihrem Gothic Doom-Ansatz treu: Melancholische Klänge samt eingängigen Riffs und zerbrechlich-klagendem Bariton­gesang von Frontmann Marco ­Benevento. Nicht zu vergessen die markant-eigenwilligen Keyboard­arrangements, die sich mal mehr (‘Eyes Of A Dawn’), mal weniger galant (‘Bound For Ruin’) ins Hörerlebnis einschmiegen. Dabei nimmt das italienische Quartett kleine, aber erfrischende Umwege gen Folk (‘Our Nightmares Call’) und Progressive Rock (‘Vox Die’) und setzt auf beruhigende, unaufgeregte Rhythmen (‘Last December’).

Für musikalische Gladiatorenkämpfe sind The Foreshadowing ohnehin nicht bekannt, ziehen sie doch gemächliche Klanglandschaften der offensiven Wut vor. Das kostet die Platte leider den nötigen Biss. Fans werden die gewohnt tragisch-szenischen Spannungsbögen lieben, insgesamt bleibt NEW WAVE ORDER aber hinter den Erwartungen zurück. Für Genre-Neulinge bietet der Silberling zumindest einen sanften Einstieg in die schmerzlich-schöne Tristesse einer ganzen Szene.

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