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The Great Discord THE RABBIT HOLE

Rock, The Sign/Cargo (11 Songs / VÖ: 08.09.)

3/ 7
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Was macht man eigentlich, nachdem man einer der zahlreichen Verschleißmusiker von Ghost war? Richtig: eine neue, viel weniger erfolgreiche Band gründen. So wie Aksel Holmgren, der als schlagzeugspielender Nameless Ghoul unter anderem auf dem 2013er-Album INFESTISSUMAM zu hören ist. Mit Bands in Verkleidung kennt er sich also aus, was ganz gelegen kommt, da auch The Great Discord-Sängerin Fia Kempe nur mit theatralischem Make-up und Kopfschmuck auftritt.

Mit Ghost haben die schwedischen Landsleute außerdem gemein, dass sich ohne diese Form der Selbstinszenierung wohl nur halb so viele Menschen für sie interessieren würden. Zwar hat Kempe eine starke und facettenreiche Stimme und ihr Klargesang funktioniert im Zusammenspiel mit der aggressiven Musik sehr gut, aber diese Qualität wird allzu oft von profaner Effekthascherei übertüncht. Dass sich die Schweden mit ihrem zweiten Album THE RABBIT HOLE am Konzept von ‘Alice im Wunderland’ vergreifen, ist darüber hinaus ebenso klischeehaft wie langweilig. 08/15-Rock, der gerne mehr wäre; musikalisches Kasperletheater für alle, denen Cradle Of Filth zu brutal sind.

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