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The Hirsch Effekt URIAN

Progressive Metal, Long Branch/SPV (8 Songs / VÖ: 29.9.)

6.5/ 7
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Ist es Mathcore? Ist es Prog Metal? Ist es unfassbar abgedrehter Alternative Rock? Nein, es sind The Hirsch Effekt. URIAN unter­mauert ihren Status als eine der eigenwilligsten und spannendsten Metal-Bands Deutschlands mit einem einschüchternden Ausrufezeichen. Man hört, man staunt, man hört noch mal, klappt die Kinnlade wieder hoch und grübelt dann erst mal ein Weilchen, was man da gerade gehört hat. Als wäre es das Leichteste auf der Welt, changiert das Trio (!) zwischen ent­fesselter Agonie und sublimen Momen­ten purer Trans­zendenz. Platten wie URIAN stellen Rezensenten vor eine eigentlich unlösbare Aufgabe, weil sie wie gestaltwandlerische Schemen durch das eigene Assoziationsbüffet tanzen und dabei in derart vielen seltsamen Farben schillern und wabern, dass man einfach nicht hinterher­kommt.

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Unfassbar arrangierte, dicht gewobene, bei aller Progressivität tief bewegende Exempel in Metal-Zeitgeist sind das, jeder Song eine Reise durch ein Stahlbad der Gefühle, von einer aufgehenden Sonne, welche die zarten Knospen einer Kirschblüte erhellt, bis zum alles versengenden Atompilz, der in der Ferne aufsteigt: Un-fucking-fassbar, ganz einfach.

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Deep Purple: SPLAT! klingt so hart wie lange nicht

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