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The Other HAUNTED

Horror-Punk, Drakkar/Soulfood (13 Songs / VÖ: 12.6.)

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Schon der ­Opener des achten Albums der führenden deutschen Horror-Punk-Institution ist künstlerisch ein forscher Blick nach vorne. Denn ‘Mark Of The Devil’ beschränkt sich längst nicht mehr allein auf die Genre-stiftende Omnipräsenz der Misfits, sondern evoziert höchst eingäng zu gleichen Teilen Ghost wie The Damneds jüngste Zusammenarbeit mit Glam-Guru und Bowie-/Bolan-Produzent Tony Visconti. Den Verve und Drive des Punk weiterhin erhaltend, aber hinsichtlich des Songwritings, der Arrangements und des längst nicht mehr allein nur in verliestiefen Lagen schmetternden Gesangs von Front-Fiend Rod Usher, eher wie eine Horde verrückter Weißkittel neue Experimente wagend, hievt HAUNTED The Other auf die nächste Evolutionsstufe.

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Mal extrem ohrwurmwindig wie in ‘Dead To You – Dead To Me’, mal muttersprachlich und mit gereckter Barrikadenfaust (‘Was uns zerstört’ und ‘Absolution’), oder auch wie mit ‘1408 & 217’ Stephen Kings Zimmer-Numerologie ein Denkmal setzend, ziehen The Other alle Register des gepflegten Grusel-Rock – und darüber hinaus. Dazu kann ein Killer-Track wie ‘To Hell And Back’ noch damit punkten, nach nicht weniger als einem hymnischen Achtziger-Kiss-Song im Dracula-Gewand zu klingen. Hart rockendes Horrorherz, was willst du mehr?

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Stoneman feuern Bassist wegen Antifa-Shirt

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