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Dokken wollten einst nicht nach Metallica spielen

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Zu Recht gelten Metallica als eine der relevantesten Metal-Bands des Planeten. Umso verständlicher ist es, dass einst Don Dokken mit seiner Band Dokken nicht vor den Genre-Titanen auftreten wollte, um nicht an ihnen gemessen zu werden. Im dem dreiteiligen Interview mit ‘Can You Get Me In’ erklärte er kürzlich das Aufeinandertreffen der beiden im Rahmen des Monsters Of Rock 1988 und wie er mit der Rivalität umging.

Kein leichter Gegener

„Metallica haben uns total abgefertigt. Es ist schwer, mit Metallica zu spielen. Sie sind momentan die größte Band der Welt“, sagte Dokken. „Ich erinnere mich, dass sie beim Monsters direkt vor uns spielten, und ich dachte, irgendwie sind wir nicht so heavy wie sie. Also sagte ich zu unserem Manager, wir hatten mit Cliff Burnstein und Peter Mensch dieselben Manager‚ ob wir nicht vielleicht vor ihnen spielen könnten. Ich meinte: ‚Es ist ziemlich schwierig, nach Metallicas Auftritt auf die Bühne zu gehen und ‘In My Dreams’ (UNDER LOCK AND KEY, 1985 – Anm.d.A.) zu singen.‘ Sie haben uns vernichtend geschlagen.“

Doch damit nicht genug. Zwischen Metallica und Dokken kam es aufgrund anderer Aspekte zu leichten Reibereien wie Dokken ausführte. Grund dafür sei dessen Urteil über …AND JUSTICE FOR ALL (1988) gewesen, auf dem zum ersten Mal Jason Newsted statt Cliff Burton Bass spielt. „Sie waren mitten in den Aufnahmen zum Schwarzen Album (METALLICA, 1991 – Anm.d.A.). […] Ich erinnere mich, dass der damalige Bassist von Metallica, Jason, eines Abends in mein Hotelzimmer kam und mir einen Song vorspielen wollte“, so der Musiker.

„Er fragte: ‚Sag mir einfach deine Meinung als Produzent. Findest du, der Bass ist zu leise?‘ Und ich sagte: ‚Ehrlich gesagt, ich kann das nicht beurteilen, weil ich keinen Bass höre.‘ Ich wollte nicht unhöflich sein. Und natürlich erzählte er es Kirk (Hammett, Gitarrist von Metallica – Anm.d.A.). Und ich dachte: ‚Mist. Ich hätte nicht einfach nichts sagen sollen.‘ Aber es stimmte.“


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