Dass Metallica ihren Erfolg gerne für den guten Zweck nutzen, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Im Zuge ihrer „M72 World Tour“ hatten James Hetfield und Co. Ende Mai drei Gastspiele in Deutschland. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz fand auch in Frankfurt und Berlin Metallicas Blutspendeaktion „Bleeding Me“ statt.
Fantastische Resonanz
Als Belohnung und Anreiz für eine Spende haben alle Freiwilligen ein eigens dafür angefertigtes T-Shirt in limitierter Auflage erhalten. Scheinbar haben sich zahlreiche Fans motivieren lassen. Wie das DRK mitteilt, sind im Zuge der Konzerte fast 10.000 Blutspenden zusammengekommen. Martin Oesterer, CMO beim DRK zeigt sich höchst erfreut: „Die Resonanz der deutschen Metallica-Fans war fantastisch! Dank Metallica hat sich die Zahl der Erstspender mehr als verdoppelt – besonders wichtig in Zeiten des demografischen Wandels.“
Auch Metallica posten stolz: „Die Metallica Family hat bereits Unglaubliches geleistet: Fast 10.000 Fans sind in Deutschland dem Aufruf gefolgt und haben beim Deutschen Roten Kreuz Blut gespendet!“ Da die Tournee noch weitergeht, sollen weitere Blutspendeaktionen in Italien, Ungarn und dem gesamten Vereinigten Königreich stattfinden.
Unter der Flagge der All Within My Hands-Stiftung finden weitere Aktionen statt. Dafür haben Metallica beispielsweise mit den hiesigen Tafeln und anderen Organisationen zusammengearbeitet. Unter dem Hashtag „TourGrantTuesday“ posten Band und Stiftung regelmäßige Updates, um auf die Aktionen aufmerksam zu machen. Jüngst galt der Dank unter anderem „den Mitgliedern des lokalen Metallica-Fanclubs ,St. Germany‘, die ihre Zeit für eine Schicht bei der Berliner Tafel zur Verfügung gestellt haben!“
Auch das „Frauenzentrum Paula Panke“ rücken Metallica und All Within My Hands ins Rampenlicht. Dazu heißt es: „Es ist ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft für Frauen jeden Alters, die in unterschiedlichsten Lebenssituationen und -formen leben. Seit mehr als 30 Jahren verbindet der Verein Gewaltpräventionsarbeit mit Initiativen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Empowerment – und schafft so Räume, in denen patriarchale Machtstrukturen benannt, hinterfragt und aktiv verändert werden.“
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