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Metallica covern Tankard in Frankfurt

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Am vergangenen Wochenende haben Metallica zwei Mal in Frankfurt am Main aufgespielt. Zusammen mit dem noch am 30. Mai anstehenden Stelldichein in der Berlin sind das die einzigen Liveshows der „Four Horsemen“ dieses Jahr in Deutschland. Und im Deutsche Bank Park machten die Thrash-Veteranen — neben der spektakulären Bühnenproduktion — gleich doppelt von sich reden.

Bewusste Wahl

Auf der einen Seite stellten Frontmann/Gitarrist James Hetfield, Schlagzeuger Lars Ulrich, Lead-Gitarrist Kirk Hammett und Bassist Robert Trujillo mit ihren Gastspielen am Freitag, den 22. Mai sowie am Sonntag, den 24. Mai 2026 einen Besucherrekord auf. Demnach waren — vermutlich aufgrund der platzsparenden Konstruktion der Bühne — noch nie so viele Gäste im Stadion von Eintracht Frankfurt.

„Mit ihrer gigantischen M72 World Tour kamen Metallica nach Frankfurt, wo jeweils über 62.000 Fans die Konzerte besuchten und damit den Rekord für die größten Konzerte aller Zeiten im Deutsche Bank Park aufstellten“, teilt der Veranstalter der Konzertreise mit. „Die M72 World Tour, die nun bereits im vierten Jahr läuft, umfasst 16 Stadionkonzerte in Europa im Mai, Juni und Juli 2026. Die diesjährige Europa-Etappe bietet ein hochkarätiges Line-up an Special Guests — darunter Pantera, Gojira, Knocked Loose und Avatar.“ Am 30. Mai an der Spree sind Gojira und Knocked Loose am Start.

Doch damit nicht genug: Mit einer bedachten und stilsicher vorgetragenen Einlage haben sich Metallica vor einem Urgestein des deutschen Thrash Metal-Genres verneigt: Tankard. Sänger Andreas „Gerre“ Geremia und Co. haben mit ‘Schwarz-weiß wie Schnee’ bekanntlich eine eigene Hymne auf den Fußballclub Eintracht Frankfurt komponiert — und genau dieses Stück gaben Hammett und Trujillo am 22. Mai während ihrer traditionellen „Doodle“-Einlage, in der sie sich stets Lieder mit lokalem Bezug herauspicken, zum Besten gegeben. Tankard brachten ihre Freude darüber selbstredend in den Sozialen Medien zum Ausdruck. Beim „Doodle“ am 24. Mai zockten die beiden ‘Fast As A Shark’ von Accept.

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Metallica in Frankfurt — Setlist 22.05.2026

  1. Creeping Death
  2. Harvester Of Sorrow
  3. Holier Than Thou
  4. King Nothing
  5. 72 Seasons
  6. Ride The Lightning
  7. Kirk & Rob Doodle: Tankard ‘Schwarz-Weiß wie Schnee’
  8. The Day That Never Comes
  9. Cyanide
  10. Orion
  11. Nothing Else Matters
  12. Sad But True
  13. Battery
  14. Fuel
  15. Seek & Destroy
  16. Master Of Puppets

Metallica in Frankfurt — Setlist 24.05.2026

  1. Whiplash
  2. For Whom The Bell Tolls
  3. The Shortest Straw
  4. Until It Sleeps
  5. Lux Æterna
  6. Leper Messiah
  7. Kirk & Rob Doodle: Accept „Fast As A Shark‘
  8. Fade To Black
  9. Wherever I May Roam
  10. The Call Of Ktulu
  11. The Unforgiven
  12. Whiskey In The Jar
  13. Blackened
  14. Moth Into Flame
  15. One
  16. Enter Sandman


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Kreator: 40 Jahre PLEASURE TO KILL

1986 war ein Jahr, in dem Thrash Metal endgültig explodierte. MASTER OF PUPPETS (Metallica), REIGN IN BLOOD (Slayer), ETERNAL DEVASTATION (Destruction) - Klassiker, die heute wie Monumente im Genre stehen. Mitten in diesem Ausnahmejahr veröffentlichte ein kleiner Haufen junge Musiker aus Essen ihr zweites Album unter dem Namen Kreator: PLEASURE TO KILL. Ein Werk, das nicht nur den deutschen Thrash schärfer, schneller und kompromissloser machte, sondern auch die Grenzen zum Death Metal aufstieß - lange, bevor diese Schubladen überhaupt klar definiert waren. Zwischen Thrash und Death: ein Album aus einer Zeit ohne Grenzen Kreator waren 1986 noch weit davon entfernt,…
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