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The Raven Age CONSPIRACY

Modern Metal, Corvid (12 Songs / VÖ: 8.3.)

4.5/ 7
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Auf ihrem zweiten Album profitieren The Raven Age vor allem von zwei Faktoren: Zum einen der Erfahrung der letzten Jahre, in denen sie die Bühne unter anderem mit Anthrax und Killswitch Engage teilen durften. Zum anderen von ihrem neuen Sänger Matt James, der die Briten seit 2018 verstärkt. Der neue Mann am Mikro bringt eine ganz frische Dynamik ein und brilliert mit ausdrucksstarker sowie wandelbarer Stimme: Aggressive Shouts, kräftige Schreie und bewegender Klargesang bestimmen das Klangbild von CONSPIRACY ebenso wie die volle Riff-Breitseite. Wie seine Landsmänner Bullet For My Valentine präsentiert das Quintett knackigen Modern Metal mit Bewusstsein für klassische Klänge und Melodien und fernab von Core-Kapriolen. Die Parallelen gehen so weit, dass man den Refrain des starken Openers ‘Betrayal Of The Mind’ von den walisischen Kollegen zu kennen glaubt.

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Nicht die schlechteste Referenz! ‘Stigmata’ deckt die volle Bandbreite der Band zwischen aggressivem Vollgas, fast poppigem C-Teil und eingestreuten Maiden-Gedenk-Riffs ab, während das an strammer Leine geführte Groove-Monster ‘The Day The World Stood Still’ die emotionale Karte ausspielt. Zwar können The Raven Age diese Intensität nicht über Albumlänge halten, dazu ähneln sich Song-Struktur und -Bausteine zu sehr; oft genug finden sie allerdings kleine Kniffe, um neue Spannung aufzubauen. Und immer wieder glaubt man sogar, die Grandezza der Band des Vaters von Gitarrist George Harris aufflammen zu hören – man höre nur den epochalen Abschluss ‘Grave Of The Fireflies’.

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Slipknot: Shawn Crahan über familiäre Opfer für die Band

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