Toggle menu

Metal Hammer

Search

Theotoxin FRAGMENT: TOTENRUHE

Black Metal, AOP/Edel (9 Songs / VÖ: 28.10.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Das österreichische Quintett Theotoxin wurde 2016 gegründet und legt mit FRAGMENT: TOTENRUHE bereits das vierte Album vor. Müßiggang scheint der Band nicht zu liegen. Aber leidet die Qualität unter diesem recht kurzen Albumzyklus? Klares nein, diese Scheibe muss sich definitiv nicht hinter ihrem Vorgänger FRAGMENT: ERHABENHEIT verstecken, welcher übrigens ebenso in der Klangschmiede E (Eisregen, Dornenreich etc.) produziert wurde. Das Klangbild beider Scheiben ähnelt sich somit – im direkten Vergleich scheinen die neuen Songs höheren Fokus auf Härte zu legen, der Anteil an Blastbeats ist ein wenig gestiegen. Hier passt das Marduk-Cover von ‘Frontschwein’ gut ins Bild, welches das Album abschließt und sich recht stimmig ins musikalische Gesamtbild einfügt.

🛒  FRAGMENT: TOTENRUHE bei Amazon

Richtig glänzen können Theotoxin allerdings meist in puncto abwechslungsreiches Songwriting, da ihre Interpretation von Black Metal zwar wohlgemerkt nicht auf stilfremde Experimente setzt, aber sich innerhalb der Stilistik viel Spielraum nimmt. Langsame, treibende Passagen, Akustikgitarren, ordentlicher Groove, eingängige Riffs, aber auch das nötige Quäntchen Melodie, um nicht in Monotonie abzudriften. FRAGMENT: TOTENRUHE ist sehr unterhaltsamer Black Metal, den man als Genrefan durchaus antesten sollte. Gegebenenfalls live, da die Band mit Archgoat und Whoredom Rife im Zeitraum November/Oktober auf Tournee ist.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
System Of A Down: Maximal surreal

Das komplette Special über IOWA von Slipknot und TOXICITY von System Of A Down findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Die große Mehrheit der Songs dachte sich, wie bereits angedeutet, Riff-Schmied Daron Malakian aus – laut eigenen Angaben stammen 85 bis 90 Prozent der Musik aus seiner Feder; ansons­ten steuerte Tankian die meisten Texte und punktuell Melodien bei. „Ich schrieb das ganze TOXICITY-Album, als ich noch bei meinen Eltern wohnte“, erinnert sich Daron im Interview beim britischen Metal Hammer. „Sie…
Weiterlesen
Zur Startseite