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Three Days Grace OUTSIDER

Modern Rock, RCA/Sony (12 Songs / VÖ: 9.3.)

5/ 7
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Bis zum Jahr 2013 verlief die Karriere von Three Days Grace fast schon traumwandlerisch – über drei Alben waren Platzierungen in den Top 5 der Billboard Charts gesichert (das Überalbum von 2006, ONE-X, hielt sich dort unfassbare 129 Wochen). Die kanadischen Modern-Rocker erregten dank ihres charismatischen Frontmanns Adam Gontier auch außerhalb der Musikmagazine Aufsehen – bis dieser 2013 aus gesundheitlichen Gründen eine Tour absagte und nie mehr zurückkehrte. Das erste Werk mit Nachfolger Matt Walst (My Darkest Days) namens HUMAN (2015) spielte musikalisch zwar auf derselben Ebene wie der Vorgänger, konnte aber nicht einmal ansatzweise den Erfolg der Vorgänger feiern.

Auch 2018 ändert sich an der grundsätzlichen Formel von Three Days Grace wenig: Sie mischen alternativen Rock und Metal mit modernen Arrangements, verpacken das Ganze in ein superdickes Sound-Gewand und lassen den Frontmann emotional packend darüber singen. Die Mischung aus Härte und Melodie stimmt auch auf Studioalbum Nummer sechs und lässt jedes moderne Rocker-Herz höher hüpfen. Allerdings bleibt das Problem des Vorgängers bestehen: Die Mannschaftsleistung ist absolut überzeugend, aber es fehlt der Star, der Vollstrecker, der aus einem guten Album den Funken Genialität herausschürft. Three Days Grace sind immer noch eine sehr gute Band, distanzieren die Konkurrenz aber nicht mehr.

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METAL HAMMER präsentiert: Beast In Black + Turmion Kätilöt

Das Quintett Beast In Black, das sich in Helsinki zusammengefunden hat, wurde 2015 von Sänger und Gitarrist Anton Kabanen gegründet, nachdem sich seine und Battle Beasts Wege kurz zuvor getrennt hatten. Das Debütalbum der Truppe erschien dann im November letzen Jahres und hört auf den Namen BERSERKER. Die Platte wurde von Anton in seinem Sound Quest Studio produziert. Das Album führt den Stil von Antons vorherigen Kompositionen, den ersten drei Battle Beast-Alben, nahtlos fort und ist von achtziger Jahre-Metalbands wie Judas Priest, Manowar, W.A.S.P., Black Sabbath und Accept inspiriert. „Es geht sofort nach vorne, es ist eingängig und kraftvoll und hier und da sind auch symphonische…
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