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Andreas Hertkorn Todessehnsucht – Als der Death Metal nach Deutschland kam

Chronik, Seven Metal Inches (436 Farbseiten / VÖ: erschienen)

5.5/ 7
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Vor einiger Zeit erhielt METAL HAMMER (wie auch einige andere Magazine) eine Anfrage von einem ambitioniert wirkenden Fan auf der Suche nach Material zum Thema „Death Metal in Deutschland“. Da unsere Archive bis 1984, dem Gründungsjahr unseres Magazins, zurückreichen, luden wir Andreas Hertkorn zur Sichtung und Recherche in die Redaktion ein. Nun liegt das Ergebnis vor: Aus dem in liebevoller wie kleinteiliger Arbeit zusammengesuchten Material – darunter 130 Interviews mit Musikern wie Alex Krull (Atrocity) oder Marc Grewe (Ex-Morgoth) und Szene-Urgesteinen wie Century Media-Gründer Robert Kampf oder Journalisten wie Robert Müller und Götz Kühnemund – ist ein umfangreiches Buch entstanden, das die Anfänge wie die Entwicklung extremer Musik hierzulande und die Sozialisation deutscher Musiker mit internationalen Vorreitern in aller Ausführlichkeit analysiert.

Nach einem Vorwort zu Motivation und Herangehensweise zeigt der Autor in neun Kapiteln (etwa „Der erste Kontakt“, „Geburtsstunde der Band“, „Die ersten Aufnahmen“ und „Konzerte“) im Stil eines Fanzines alte Band-Fotos, Alben- und Tape-Cover, Flyer, Tour-Poster, Label-Presseschreiben wie Magazinausschnitte und stellt diese mit Erinnerungen damaliger Protagonisten, harten Fakten und eigenen Überlegungen zusammen – dargeboten teils als Fließtext, teils als aneinandergereihte Zitatsammlung.

Viele farbige Fotoseiten (leider ohne Bildunterschriften – ein Abbildungsverzeichnis befi ndet sich im Anhang) ermöglichen ein Einfühlen in die damalige Optik und Geisteshaltung; für ein stimmungsvolles Gesamtbild sorgen zudem die von Artworkdesigner Axel Hermann erstellten Death Metal-Illustrationen. Musikhistorisch Interessierten Death Metal-Fans sowie Metalheads, die gerne in Standardwerken wie Daniel Ekeroths ‘Swedish Death Metal’ blättern, ist diese so umfangreiche wie kleinteilige Analyse bedingungslos an Herz zu legen.

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Pro-Pain: Überfall von 2017 beeinträchtigt Meskil noch immer

Im Juli 2017 wurde Pro-Pain-Sänger Gary Meskil in Brüssel Opfer eines Raubüberfalls und versuchten Mordes. Nachdem eine Gruppe junger Männer ihn bestohlen hatte, schlugen sie mit einem Eispickel auf den Kopf des Musikers ein. Mit schweren Verletzungen und enormem Blutverlust kam Meskil damals sofort in ein belgisches Krankenhaus. Äußerlich scheint zwar alles wieder verheilt, verwunden hat er die Attacke noch nicht gänzlich. Resignation Im Interview mit FaceCulture spricht der Pro-Pain-Frontmann über dieses Ereignis, das sein Leben in vielen Bereichen noch heute beeinträchtigt. Ihm zufolge seien es insgesamt sechs Personen gewesen, die es auf ihn abgesehen hatten. Glücklicherweise wurde alles von Überwachungskameras…
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