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Timeless Fairytale A STORY TO TELL

Melodic Metal, Vicisolum (11 Songs / VÖ: 13.9.)

4/ 7
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In den USA gibt es ein Äquivalent zu den hiesigen Mittelaltermärkten: Dort heißen die Teile ­Renaissance Fairs und beziehen sich viel mehr auf ein fantastischeres, bunteres – und schlicht und einfach ziemlich unrealistisches Mittelalter. Die Märkte sind ein wenig eleganter und es wird nicht so viel gesoffen. Alles in allem sind sie zwar weniger plump, aber dafür eben auch schon fast spießig. Timeless Fairytale sind wiederum das musikalische Äquivalent zu diesen Renaissance Fairs: Es ist durchgestylter Power Metal – filigran, kunstvoll, erhaben. Aber dafür dann allerdings auch ohne Wumms und großen Mitgrölfaktor. Statt auf gewaltige Riffs setzt die internationale Combo auf Neo Klassik, Verspieltheit und Virtuosität. Und das ist größtenteils wirklich beeindruckend, und auf seine eigene Art und Weise angenehm kauzig und authentisch.

Ungewöhnliche, barocke Melodien treffen auf mörderisch schnelle Soli und buntes Riffing. Rainbow und frühe Scorpions (die Stimme von Frontmann Henrick Brockman kommt definitiv nah an Klaus Meine ran) treffen auf Yngwie Malmsteen, Epica und Mozart. Ein wirklich wilder Ritt. Das Debüt der Band wird zwar sicher keine gigantischen Wellen schlagen, für Freunde der pompösen Rock-Musik, die den gemeinen Power Metal als zu stumpf empfinden, ist hier aber ein echter Schatz zu finden.

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