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To Kill Achilles RECOVERY

Metalcore , Arising Empire/Edel (11 Songs / VÖ: 11.8.)

5.5/ 7
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To Kill Achilles melden sich nach zwei Jahren mit einer neuen Platte zurück. SOMETHING TO REMEMBER ME BY (2021) brachte der Band überwiegend positive Bewertungen ein, und das aktuelle Album dürfte sich dem anschließen. RECOVERY ist aggressiv, emotional und wirkt ehrlich und authentisch, wie man es von der Band kennt. Musikalisch ist die Scheibe schwer einzuordnen, sie schwebt irgendwo zwischen Asking Alexandria und La Dispute mit Genre-Einflüssen aus Hardcore, Post Hardcore und Metalcore. Sänger Mark Tindal arbeitet in vielen Liedern mit einer Mischung aus harten, rauen Vocals und sanftem, sauberen Gesang. Tracks wie ‘…And I’m An Addict’ und ‘When The Lights Go Off’ sind aggressiver aufgestellt, während ‘Blue’ und ‘Living In A Memory’ langsamer bleiben.

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In einigen Songs steht der intensive Schreigesang im Kontrast zur vergleichsweisen eingängigen Musik wie zum Beispiel in ‘Chemical Counterpart’. To Kill Achilles verstehen es, ihre Musik eindringlich wirken zu lassen, auch mit ihren emotionalen Lyrics. Es erscheint manchmal, als würde Tindal eher eine Geschichte erzählen oder Poesie vortragen, statt zu singen. Untermalt von passenden Instrumentals wirkt der letzte Song der Platte, ‘Recovery’, besonders nach. Das Lied trifft mit einem hoffnungsvollen Schimmer tief und überrascht sogar mit einem weichen Saxofon. Die letzten Töne sind akustisch und sanft und bringen das Album zu einem berührenden Schluss.

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