Tombs UNDER SULLEN SKIES

Black Metal, Season Of Mist/Soulfood (12 Songs / VÖ: 20.11.)

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Einen eigenen, ­immer nach ­Neuem streben­den Weg zwischen Black Metal-Orthodoxie und Post Punk-Ästhetik zu gehen und dabei in jedem Kellerloch live alles zu zerstören: Tombs haben sich eine ziemliche Bürde aufgeladen, was dazu führt, dass Chef Mike Hill zuletzt mehrfach seine komplette musikalische Mannschaft ausgetauscht hat. Wie schon beim 2017er-THE GRAND ANNIHILATION hat UNDER SULLEN SKIES mit dem Vorgänger nur eines gemein: den Mann mit der pflegeleichten Frisur, knurrigen Stimme und den fetten Riff-Fingern. Aber Mike hat den Laden im Griff: Auf gut einer Stunde Länge mäandert das neue Album durch viele fruchtbare Weiden und bleibt doch unverwechselbar Tombs.

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Fäusteschwingend Punk-Angehauchtes wie der Opener ‘Bone Furnace’ bringt die Nackenmuskeln auf Temperatur, die Tremolo-Frenetik von ‘Barren’ macht den Kühlschrank auf und enthüllt ein virtuoses, sauberes kleines Gitarrensolo, während ‘Secrets Of The Black Sun’ wie ein vergessener Bauhaus-Gruft-Klassiker daherkommt. Das ist so unterhaltsam wie selbstbewusst, muss sich aber die Frage gefallen lassen, ob ein paar weniger Songs (‘Mordum’ etwa ist verdammt zäh) und etwas mehr Fokus nicht noch überzeugender rüberkommen würden.

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