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Torche ADMISSION

Alternative, Relapse/RTD (11 Songs / VÖ: 12.7.)

5/ 7
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Ein guter Song ist ein guter Song ist ein guter Song, pflegte unser langjähriger Mitarbeiter Leimsen gerne bei unzähligen Gelegenheiten anzumerken. In diesem Fall müsste es heißen: Torche bleiben Torche bleiben Torche. Denn das Quartett aus Florida mit dem unverwechselbaren Sound tut erneut alles dafür, in keine Kategorie zu passen. Sludge, Postcore, Indie – vielleicht… Dabei lassen sich Frontmann Steve Brooks und Co. auch von einem selbst initiierten Personalwechsel nicht bremsen, sondern vielmehr antreiben. Ex-Basser Jonathan Nuñez hat sich die Axt umgeschnallt und rifft daher, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Und dass es Eric Hernandez wummern lassen kann, hat er bereits bei den Noise-Rockern Wrong bewiesen.

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So ist die Rochade fast spurlos an Torche vorübergegangen. Schließlich wissen die Amerikaner auch auf Album Nummer fünf, ADMISSION, noch immer, wie man mit der tonalen Bratpfanne ausholt (‘From Here’). In den klanglichen Details präsentieren sie sich vielleicht sogar noch ein Stück filigraner. Gelegentlich lassen Brooks, Nuñez, Hernandes und Drummer Rick Smith ein behagliches Walter Schreifels-/Rival Schools-Gefühl entstehen (‘Submission’, ‘Admission’), aber allen Stücken wohnt dieser warme Punch inne. Quasi: Vermöbelung durch sanfte Dröhnung. Ein grandioses Rezept, das sich Torche ausgedacht haben.

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Lauschaffäre: Was ist eigentlich Queercore?

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