Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

U.D.O. STEELFACTORY

Power Metal, AFM/Soulfood (13 Songs / VÖ: 31.8.)

6/ 7
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Ein Stahlbad als Jungbrunnen: Der Live-Ausflug in die eigene Vergangenheit hat bei Udo Dirkschneider hörbar Eindruck hinterlassen! Waren die letzten U.D.O.-Alben solide, allerdings wenig echte Begeisterung hervorrufend, will der German Tank mit STEELFACTORY den ehemaligen Weggefährten von Accept das Feld nicht (mehr) kampflos hinterlassen und schlägt mit den eigenen Waffen zurück:

Power Metal mit voller Durchschlagskraft, epische Melodien und Klassik-inspirierte Soli dominieren das 16. U.D.O.-Album. Songs wie die mächtigen Stampfer ‘Keeper Of My Soul’ oder ‘One Heart One Soul’, die Geschwindigkeitsräusche ‘Eraser’ und ‘Tongue Reaper’ sowie die Rocker ‘In The Heat Of The Night’ und ‘Blood On Fire’ hätten auch auf frühen Accept- oder U.D.O.-Alben bestehen und heute Klassikerstatus haben können. Dabei klingt das Material (bei aller Traditionsliebe) keineswegs altbacken, sondern im Gegenteil modern, kantig und dynamisch – und dank zahlreicher orientalisch-mystischer Einschläge in den (Gitarren-)Melodien sehr einzigartig.

Das gelungene Songwriting setzt die eingespielte Band aus Gitarrist Andrey Smirnov, Bassist Fitty Wienhold und Schlagzeuger Sven Dirkschneider eindrucks- und (auch dank der dynamischen Produktion von Jacob Hansen) druckvoll um. Darüber dominiert die unverkennbare Stimme von Udo Dirkschneider – hoch und schneidend oder tief und eindringlich. So schade es sein mag, dass sich Udo nach dem Auftritt bei den METAL HAMMER AWARDS im September von dem Projekt Dirkschneider und seiner Accept-Vergangenheit lossagen möchte: STEELFACTORY lässt das Metal-Herz weiter schlagen und macht den Abschied leichter.

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Die Metal-Alben der Woche vom 17.05. mit Kerry King, Slash, Pain u.a.

  Kerry King Wenig überraschend ist die Tatsache, dass viele Riffs an die (ehe­malige?) Band des Glatzkopfs erinnern, auch wenn sich King hörbar um Variationen bemüht. Als wichtiger Teil des Songwriterteams dürfte ihm das auch keiner übelnehmen, er hat diesen Sound schließlich nachhaltig mitgeprägt. (Hier weiterlesen) Slash Klassiker wie ‘Hoochie Coochie Man’, ‘The Pusher’ oder ‘Born Under A Bad Sign’ werden stilecht kopiert. Wer sich harte Sounds wie bei den anderen Projekten des Zylindermanns erhofft, wird enttäuscht. (Hier weiterlesen) Pain Nun aber lebt Peter Tägtgren seine Liebe zu Synthies, Samples, Electro- und Industrial Metal wieder unter eigenem Banner statt prominentem…
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