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U.D.O. TOUCHDOWN

Heavy Metal, Atomic Fire/Warner (13 Songs / VÖ: 25.8.)

5.5/ 7
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Wenn es bereits das Intro zum Opener (‘Isolation Man’) mit ‘Painkiller’ aufnehmen möchte, stehen die Weichen schon mal richtig: U.D.O. wollen es auf TOUCHDOWN erneut wissen und beißen sich mit metallenen Zähnen durch. Spätestens seit STEELFACTORY (2018) ist die Band wieder stahlhart auf Kurs; mit Durchschnittsware geben sich die Dirkschneiders und ihre Mitmucker (darunter jetzt auch der frühere Accept-Weggefährte Peter Baltes am Bass) nicht ab. Dass Udo sich selbst, wenn er möchte, ein Stück weit neu erfinden kann, hat er mit WE ARE ONE (2020) bewiesen; hier liefert er erneut sein gelerntes Handwerk in perfekt geschmiedeter Form. ‘The Double Dealer’s Club’ klingt energetisch, rotzfrech und episch, mit erhöhtem Rock’n’Roll-Faktor und starken Männerchören, und ‘Better Start To Run’ (was für Melodien!) sowie ‘Fight For The Right’ (sogar mit Klassik-inspiriertem Gitarrensolo) hätten vorbehaltlos auf einem der glorreichen Acht­-
ziger-Accept-Alben glänzen können.

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Als wollte Udo zu den alten Kollegen rüberrufen: „Accept the boss!“ Trotz Football-Helm geht es nicht nur mit dem Kopf durch die Wand: Immer wieder nehmen U.D.O. den Fuß vom Gas, um Groove und Melodie führen zu lassen – besonders beeindruckend etwa in ‘The Flood’ mit seinem mächtigen Refrain, dem live-hymnischen ‘Forever Free’ oder dem Banger ‘Heroes Of Freedom’. TOUCHDOWN erfindet nichts Neues, lebt aber auch nicht nur von nostalgischen Momenten, sondern auch vom kraftvollen Aufbäumen alter Meister sowie clever arrangierten und stark produzierten Songs.

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Megadeth: James LoMenzo vermisst Ellefson bei finalen Shows

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