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Underoath VOYEURIST

Post Hardcore, Fearless/Spinefarm (10 Songs / VÖ: 14.1.)

4/ 7
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Der Titel ihrer letzten Platte hat sich nicht bewahrheitet: Vier Jahre nach ERASE ME bestehen Underoath noch immer – und zwar nun schon mit neun Alben im Gepäck. VOYEURIST gibt Schimpfern gegen Metal- und Post Hardcore einen neuen Grund zu schimpfen: Es ist genau der sich überschlagende Schreigesang, der um DEFINE THE GREAT LINE (2006) herum seine Blütezeit hatte, dieselben dunklen, melancholischen Klänge, die gar zum Emocore tendieren und jener Hang zur elektronischen Untermalung, um das permanente Geballer kurzzeitig zu pausieren. Vor allem in ‘(No Oasis)’ kommt Letzteres auf seine Kosten: Hier wird allein auf sphärische Synthesizer, gedämpfte Drumbeats und editierten Gesang gebaut. Immerhin: Die Melodie wirkt und ergreift.

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Ansonsten versuchen Underoath wie üblich die Zweitausender zu entstauben. Teils gelingt das – wenn die besagten Elemente (etwa in ‘Cycle’) so kraftvoll klingen, dass man automatisch mitgeht. Teils strengt es aber auch an: wenn die Gesangslinien in ‘Thorn’ so melodramatisch daherkommen, dass man ihnen kaum noch folgen mag, während sie zugleich mit derart starkem Hall versehen sind, dass sie geradezu verschwimmen. Das macht VOYEURIST nicht zu einem schlechten Album, durchaus aber zu einem, bei dem man hin und wieder vergisst, ob es von Under-oath oder Bring Me The Horizon ist.

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